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Sonntag, 17. Januar 2016
Montag, 7. Dezember 2015
Nano Nachschau
Monat rum und ich bin weiser. Danke an die NaNoWriMo Organsation für die viele Mühe, die hinter der Veranstaltung steht. Hoffentlich haben ganz viele ihr Ziel erreicht.
Ich werd es wieder tun.
Ich persönlich habe mehr aus dem Monat gezogen, als ich gedacht hätte.
Ich hab keine Novelle geschrieben. Eine Kurzgeschichte höchstens - das Word Watcher's Prinzip behagt mir nicht: Mein Wort kommt wenig, zu langsam. Es trifft mich bei meiner Ehre, dass ich an einen Jobtag oft mehr Wörter mache als im Nano für eine Woche vorgesehen ist. Manchmal balle ich die Fäuste und will -- irgendwas .. es wird was Gutes sein.
Ich tröste mich damit, dass meine Spacetaste klemmt: Die Tastatur hat mir bestimmt Wortmengen unterschlagen. Bei der Korrekturfassung werde ich sie wieder bekommen.
Aber ich hab das kontinuierliche Arbeiten (wieder) entdeckt: ob aufstehen um 5:30 oder an den WE wirklich jeden Tag schreiben. Einfach tun. Ich hab nur gekniffen, als es im Haus zu kalt wurde.
Es ist eine gute Erfahrung, sich nicht in der Recherche rumdrücken.
Der Prozess ist anders als erwartet: die Welt schält sich aus dem steifen Korsett, dass ich ihr angelegt hatte und gibt dreist an, die Charas reden und reden mir rein. Alles blubbert und schäumt über.
Das ist alles so groß.
Gut, dass ich angefangen habe :-)
Ja Du, Du armer Freund, der Du dich durch meine Unrechtschreibug wirst wühlen müssen, sei gnädig aber unbarmherzig.
Ich werd es wieder tun.
Ich persönlich habe mehr aus dem Monat gezogen, als ich gedacht hätte.
Ich hab keine Novelle geschrieben. Eine Kurzgeschichte höchstens - das Word Watcher's Prinzip behagt mir nicht: Mein Wort kommt wenig, zu langsam. Es trifft mich bei meiner Ehre, dass ich an einen Jobtag oft mehr Wörter mache als im Nano für eine Woche vorgesehen ist. Manchmal balle ich die Fäuste und will -- irgendwas .. es wird was Gutes sein.
Ich tröste mich damit, dass meine Spacetaste klemmt: Die Tastatur hat mir bestimmt Wortmengen unterschlagen. Bei der Korrekturfassung werde ich sie wieder bekommen.
Aber ich hab das kontinuierliche Arbeiten (wieder) entdeckt: ob aufstehen um 5:30 oder an den WE wirklich jeden Tag schreiben. Einfach tun. Ich hab nur gekniffen, als es im Haus zu kalt wurde.
Es ist eine gute Erfahrung, sich nicht in der Recherche rumdrücken.
Der Prozess ist anders als erwartet: die Welt schält sich aus dem steifen Korsett, dass ich ihr angelegt hatte und gibt dreist an, die Charas reden und reden mir rein. Alles blubbert und schäumt über.
Das ist alles so groß.
Gut, dass ich angefangen habe :-)
Ja Du, Du armer Freund, der Du dich durch meine Unrechtschreibug wirst wühlen müssen, sei gnädig aber unbarmherzig.
Samstag, 11. April 2015
Perfekter Tag
Ein perfekter Tag ist, wenn man das sieht und eine Kamera dabei hat.
Und das war erst der Morgen von dem perfekten Tag. Das Wetter hielt über die ganze Sonnenfinsternis - die war nicht perfekt, aber das macht nichts.
Mit heftiger Verspätung kann auch ich meine ersten Sonnenbilder in die unendliche Flut der Aufnahmen einreihen, die in der Stunde gemacht wurden. Und selbstverständlich sind meine die schönsten und ich kann sie von allen anderen unterscheiden :-)
Und das war erst der Morgen von dem perfekten Tag. Das Wetter hielt über die ganze Sonnenfinsternis - die war nicht perfekt, aber das macht nichts.
Mit heftiger Verspätung kann auch ich meine ersten Sonnenbilder in die unendliche Flut der Aufnahmen einreihen, die in der Stunde gemacht wurden. Und selbstverständlich sind meine die schönsten und ich kann sie von allen anderen unterscheiden :-)
Sonntag, 15. Februar 2015
Wolf und Geier in den Säulen der Schöpfung
Hubble hat wider die "Pillars of Creation" (Säulen der Schöpfung ) im Adlernebel besucht und
wunderschöne Bilder gemacht. Quelle: HubbleSite.org News Release Number: STScI-2015-01
![]() |
| Credit: NASA, ESA/Hubble and the Hubble Heritage Team |
Darunter eine Aufnahme im NIR (nearinfrared), die an sich atemberaubend ist und auch noch dieses putzige Detail offenbart, das vorher nicht zu sehen war:
Der Wolf und der Geier :-)
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| Credit: NASA, ESA/Hubble and the Hubble Heritage Team |
@McGoldi: das ist wie Dinge in Wolken sehnen- Gesichter, Gestalten.Zusehen, wie sie sich im Wind zu neuen Gestalten verformen. Ich hab schon den "Denker" von Rodin gesehen. Es ist zwar nur das "Gesetz der vollständigen Gestalt" aber es macht furchtbar viel Spass. Hier ist roh nachgezeichnet (keine Maus im Moment) was ich sehe.Dieser spanischer Designer, Martín Feijoó, zeigt das nochmal ganz genau :-)
Ich füge noch ein Bild von einer unserer Birken ein, wo ich ganz viele menschliche Gestalten und Gesichter sehe. Bin gespannt, ob Du was sehen kannst. Kannst ja mal Bescheid sagen.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Frohes Neues Jahr 2015!
![]() |
| Released under Creative Commons BY-NC |
Ich wünsche allen, die sich hierher verlaufen, ein gesundes, glückliches und erfülltes neues Jahr!
Daumendrücken den Griechen - nichts ist alternativlos!
(... wobei der Tod könnte... aber das kommt später)
Mein erstes Jahr mit Blog. Angefangen im Rahmen meines "Jedes- Jahr-Was-Neues- Lernen" Mottos und dabei geblieben.Plan für das nächste Jahr - Axtwerfen. Äxte sind poliert und geölt, Scheibe im Aufbau.
Aber zuerst mal feiern, dass wir das Jahr überlebt haben.
Donnerstag, 27. November 2014
I am thanx giving
Jetzt, ungefähr jetzt. versammeln sich geliebte Freunde auf der anderen Seite der Welt, um danke zu sagen, für das, was sie schätzen. Ich bin dankbar, das ich sie kenne, vermisse sie furchtbar und sage Dank für all die Geschenke, die mir das Leben gemacht hat.
Klar ist das ein seltsamer amerikanischer Feiertag, eine der Lügen, auf denen sich die Nation gründet - aber das ist mir Wurscht.
Nicht, dass ich mir im Laufe eines Jahres nicht immer wieder bewusst werde, wie glücklich ich bin und wie reich beschenkt an wunderbaren wundersamen Wesen - aber der Tag macht mich melancholisch.
Am schönsten sagt es für mich Ethan Siegel, ein Science Blogger aus der USAAA.Dem ist nichts hinzuzufügen:
Klar ist das ein seltsamer amerikanischer Feiertag, eine der Lügen, auf denen sich die Nation gründet - aber das ist mir Wurscht.
Nicht, dass ich mir im Laufe eines Jahres nicht immer wieder bewusst werde, wie glücklich ich bin und wie reich beschenkt an wunderbaren wundersamen Wesen - aber der Tag macht mich melancholisch.
Am schönsten sagt es für mich Ethan Siegel, ein Science Blogger aus der USAAA.Dem ist nichts hinzuzufügen:
Throwback Thursday: Giving thanks for our Universe
Montag, 20. Oktober 2014
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Einfach nur Geschichte
Es ist ein Wunder der Möbelfindung, ein historisches Dokument, dass einer großen Flamme entkommen ist und …. er ist mein. Geschenkt, einfach so, weil ich ihn zu schätzen wusste, den alten Kerl, weil er mehr wert war als nur ein Stuhl. Ich bin so seltsam berührt von diesen Stück deutscher Geschichte, nun eingepfercht in meinem Kleinwagen.
Die Dame, die mit
mir auf den Speicher geklettert ist, ist selbst ungewöhnlich. Klein, immer lachend
und zum Tratschen aufgelegt, Schlüssel verlierend und stets zu spät, mit einer unfassbaren Angst vor Hunden. Aber
das mit Grund, ich hab die Bisswunden gesehen! Eine Dame in ihren Siebzigern, welterfahren,
weitgereist und spießig geblieben – und charmant.
Oben, tanzender Staub, hinter zerlegten Betten, alten Wappen verzogener Untermieter
und Mäusemumien steht etwas Interessantes: Ein Stuhl aus dem Berliner Reichstag. In der
Nacht des Reichstagsbrands vom Berliner Polizisten W. rausgeholt, „mit anderen Dingen, weil, er
hatte einen Wagen und konnte direkt vorfahren. Das war halt so. Als das Gebäude
brannte, hat jeder geholt, was er tragen konnte.“
„Seither ist er
im Besitz unserer Familie und steht auf Speichern rum. Erst Berlin, dann ist er
mir hierher gefolgt." Die Tochter der Wachtmeisters lächelt verschmitzt, hebt das
Bettlaken und darunter steht er, etwas kürzere Beinchen, „wie das damals so
war“, gerade Lehne, unmäßig bequem. Er hat einen Inventarstempel, aber das
muss ich noch nachforschen.
Sie erzählt von ihren Dienstjahren im Deutschen Konsulat in Persien, vom Schahr, vom Umsturz und
der Flucht der Diplomaten. Sie redet von den weiten Häusern und lautlosen Dienern, die über
großartige Teppiche huschen, von den Menschen im Mittleren Osten, den verschieden
Mentalitäten;clever und charmant die Iraner, geschäftstüchtig die Syrer. Mein
Blick schweift immer wieder zu dem Gemälde der Moschee von Isfahan. Es hängt vergessen
im fast leeren Haus. Ich sehe sie zum ersten Mal bewusst, bekomme Fernweh nach
den himmelblauen Mosaiken, dem Staub der Basare und den unzähligen Gerüchen. Ich
bin doch sonst nicht so…
Ich weiß viel
mehr, aber es gehört ihr. Männergeschichten, von Männern die Geschichte
schrieben und Traurigkeit, weil eininge es nicht konnten.
„Ach, die Munitionskisten, die sind noch von
meinem verstobenen ersten Mann, aus der Zeit als wir den Iranern noch Waffen geliefert
haben. Die Dinger sind mit unseren Sachen aus Teheran gekommen. Jetzt stehen
sie hier rum. Morgen kommt der Sperrmüll ...“ Erst will ich eine, dann - sie
trennen, ach, sie haben so viel zusammen erlebt.
Ich kann nicht
anders, als ihnen ein zu Hause zu geben. Nicht, weil sie Munitionskisten sind,
sie sind hübsch auf ihre Weise, und riesig, aber weitgereist und aus Holz und
wie mein großer Schrankkoffer von 1920 einfach Geschichte.
Einfach nur
Geschichte.
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