Samstag, 31. Dezember 2016

Silvester

Das Jahr ist rum. Ein diffuses Jahr, dass ich nicht vermissen werde. Mir steckt noch das davor quer und hat mir die Stimme genommen.

In wenigen Stunden beginnt ein neues.
Gut so.
Allen einen Guten Rutsch!!!

Bis zum nächsten Jahr!


Sonntag, 16. Oktober 2016

"Learning by digging" :1 Schwertlilien

Wer Zeit zum Bloggen hat, hat einen zu kleinen Garten.
Den Spruch hab ich mir von einer Selbsthilfegruppe für Depressive geborgt :-). Recht haben sie.
 Mitte Oktober kann man Luft holen und das letzte Jahr Revue passieren lassen.

Der aufgeschüttete Hügel für Schwertlilien hat jetzt ein zweites Jahr hinter sich.
Der Frühling war mehr als verregnet - wir dachten zeitweise das Haus kommt vom Berg runter. Für die sehr hohen Schwertlilien (Barbas bis zu 1, 40m)  war das Festhalten in den kleinen Sandmulden zwischen den Steinen schwer und einige kippten samt Wurzeln um oder mussten angebunden werden. Kein schöner Anblick.
Muss das jetzt überdenken.

Das Schneckenmittel, (Hoppelstreu) dass mein genialer Gatte erfunden hat, hat funktioniert- Schnecken haben die kostbaren Lieblinge nicht angefressen. Leider  hatte ich keinen Cordon Sanitaire um die Pflanzen gelegt, sondern sie mit dem Spreu zugeschüttet, und  vergessen, dass Schwertlilien blühen, wenn die Rhizome eine bestimmte Sonnestundenzahl hatten.
Konsequenterweise haben insbesondere die Pflanzen im Halbschatten aufs Blühen verzichtet und hatten schöne Blätter.
Ach ja die Blätter-- schienbar vermehren sich Pilze im Hoppelstreu und alle  langen Klingeblätter der Lilien hatten braune Flecken.
Fazit- die Natur findet einen Weg und steht auf Schnecken!

Am Wegbleiben der Schnecken kann auch unser Neuzugang "schuld" sein:  Dieses Jahr ist zu den Blindschleichen eine echte Schlange dazugekommen. Eine Schlingnatter von mindestens 60cm - hat mich zur Begrüßung angefaucht und ist weiter gezogen.  Sie wohnt irgendwo beim Teich.
Ich hab sogar ein Bild von ihr- Handy Kamera hatte die Auflösung von 80er Jahre PC Spielen und das Bild sieht aus wie ein Monsterfoto aus Akte X. Aber man kann sie erkennen.

Die Schwertlilien dieses Jahr



Donnerstag, 2. Juni 2016

Ruhe im Sturm

Ein Lebenszeichen auf dem Bog.
Bin noch da, nur etwas wenig motiviert zu schreiben. Zur Zeit zieht auch der ständige Regen moralisch runter. Wobei, jetzt gerade kommt sogar ein Sonnenstrahl durch.

Montag, 28. März 2016

Sonne auf Wurfaxt

Die ersten Frühlingstage sind da, und man kann Dinge draußen tun.

Die Wurfäxte bekommen Auslauf und die selbstgebaute Bogenbahn von etwa 20 Metern Länge kommt zu Ihren Ehren.
Frühling zu Hause - einfach gut!







Dienstag, 23. Februar 2016

Frotteratte, die- Monstermanual

Meine erstes selbstgenähtes Plüschvieh und eventuell der Beginn eines Monstermanuals. Wenn Zeit im Leben übrigbleibt, mach ich als nächstes nen Beholder. Prima Kissen.

In Werten, die Frotteratte

Rüstungsklasse: 20
Trefferwürfel: 1TW
BT: 0
Schwimmend: sinkt langsam                   
Angriffe: 0/KR                                      
Schaden: Verzücken 2KR                             
RW: Schwanzlänge                                     
Moral: 0                                                  
Schatztyp: "my precious"                      
Gesinnung: wahllos                                          
EP Wert: wer der Frotteratte Schaden zufügt, wird Erfahrung machen. Irgendwo auf der Schadenstabelle.

Im Schweiße meinen Angesichts hab ich Katzenmensch ein großes Paket Katzenfutter genäht als erstes Kuschel ever... und mit einem breiten Grinsen verschenkt.

Das Monster hier ist eine Homage an den Sisyphos-Versuch meiner Freundin, das Leid, dass wir der Spezies Ratte zufügen, immer wieder ausgleichen zu wollen, indem sie einigen Wenigen ein gutes Leben und einen schmerzfreien Tod ermöglicht.
Respekt Freundin!
Trostratte für die Zwischenperioden, wenn eine Generation wieder im Sterben liegt und ein Tierchen nach dem anderen sein kleines Kreuz aus Eisstielen bekommt.




verwunderte Katze als Vergleichsgröße






Donnerstag, 31. Dezember 2015

Die Feliere; Freiheit für die Hauskatze!

Es wird Zeit für ein neues Katzending auf dem Blog:
Natürlich haben unsere drei Viecher auch dieses Jahr etwas Schönes bekommen.
Eine Voliere, auf mehreren Ebenen, teils überdacht und mit kältesicherem Versteck.
Eine Anregung, für alle, die draußen bauen möchten, aber auch eine Inspiration für alle, die schmale Räume ausnützen wollen. Muss gar nicht draußen sein. Wir haben das Glück, dass wir einen windgeschützten Hinterhof nutzen konnten.

Es begann mit einem meiner Anfälle, von "Ich-will-jetzt-aber und ich habe das Werkzeug dazu".
Mein Erstentwurf beinhaltete mit Hasendraht gesicherte Wandelgänge im Hinterhof mit freiem Ausstieg aus dem Rückfenster, das komplett vergittert werden sollte.  Im Bild hier rechts sieht man die Aufstiege von Fenster hoch. Einfach Hasendraht davor denken.

Richtig gut wurde es, als mein Mann der Sache zuerst mit Kommentaren "Kann man das nicht größer, muss das nicht sicherer?" - und dann mit viel Tatkraft eine Wendung gab. Aus meinen Übersichtbrettern wurden zwei Sonnentrassen und aus den vergitterten Wandelbrettern ein ganzer abgetrennter Bereich mit Hintertür.
In einer Zwischenphase war ein Sonnendeck mit Draht geschert- siehe unten.
Hinten in dem Bild ist der "Winterbereich" zu sehen. Eine zwei Quadratmeter kleine windgeschützte Kammer mit zwei Zugängen und warmen Liegeflächen.





Ab hier unsere Erfahrungen Felieren-Bau. Das könnte Eure Planungphase etwas verkürzen.

Das Sozialleben der Katzas: Mehr als eine? Konkurrieren sie mit einander?  Dann sollte die Konstruktion keinen  neuralgischen Punkt enthalten, wo ein Tier dem anderen den Weg versperren könnte. Das können Aufgänge sein, schmale Überführungen ober Brücken.
Liegeflächen an der Sonne sollten groß genug sein, so daß der persönliche Sicherheitsabstand gewahrt wird.
Der Sicherheitsaspekt:

Bevor man die Konstruktion irgendwo einbaut,  das Gelände gut prüfen. Wir haben mitten im Bau  einen Schacht entdeckt, in den sich eine motivierte Katz reinpfriemeln kann... und es den Abriss einer Wand bedurft hätte, sie lebig wieder zu bekommen!
Stabilität: Gut-durchdachte Befestigung: Der Mensch sollte zum Katzeholen in jede Ecke des Geheges vordringen können! Tragende große Elemente sollten auch Mensch tragen oder andere Lösungen müssen her. Bei uns zB Luken in den Sonnendecks; Wo die Schultern durchgehen geht der Mensch durch.
Material: saubere Materialien: Hölzer ohne giftige Chemikalien und nichts aus Häusern mit ansteckenden Katzenkrankheiten- das für die Freunde von Sperrmüll, so wie ich einer bin.
Hasendraht für die Verkleidung und die Tür ist bei der Konstruktion unsere schwächste Wahl. Den werden wir zur gegebenen Zeit  durch etwas stabileres und engmaschiges ersetzen. Hier können sich Pfoten verfangen - laut Internet- wir hatten bislang noch keine negativen Erfahrungen. Aber sicher ist sicher.
Wetterfest ist gut, wasserfest an den richtigen Stellen. 
Schauen, daß keine Schrauben oder Nägel nachher ins Gehege ragen.


Fluchtpunkte austesten
. Am besten mit Euren Freigänger, falls zur Hand. Unser Mädchen hatte mehrere Tage lang BetaTests gemacht, bis wir alle Schlupflöcher dichtmachen konnten. Das Holzgitter oben links in dem Bild haben wir ihr zu verdanken.

Laufwege beachten. Wenn Ihr die Feliere in die Laufwege Eurer Freigänger baut, lohnt es sich so zu bauen, dass diese erhalten bleiben. Wir alle sind Gewohnheitstiere und bei Gefahr sollte Katz den schnellsten und sichersten Weg Heim nehmen. Wir haben die alten Abstiege in den Bau integriert. Der Unterstand in der Feliere und ein rausragendes Brett davor, führen auf das Sprungbrett, daß die Katzen schon seit Jahren benutzen


So sieht das jetzt im Moment aus. Eine schnell zusammengeschraubte Tür aus zwei ausgedienten Heizkörperverblendungen erlaubt es uns Menschen, den Hintereingang zu benutzen.
Das Beste ist, das System ist erweiterungsfähig.

Fazit: Die Katzas haben noch mehr Bewegung, alle dürfen an die frische Luft, wie sie wollen. Unser Jüngster, der kein Freigänger sein darf, hat den Sommer draußen verbracht.

Der Frustlevel der beiden Kater ist merklich gesunken. Das Wettmarkieren, das wir vorher im Haus hatten, findet jetzt, sofern überhaupt, im abspülbaren Hinterhof statt.